Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
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Aktuelles

Mitgliederversammlung 2020 in Duisburg

Liebe Mitglieder,

 

nachdem wir aufgrund der besonderen Bedingungen im Zusammenhang der Covid-19 Pandemie gezwungen waren die eigentlich vorgesehene Mitgliederversammlung am 03.10.2020 im Rahmen unserer DGSM Reise nach Helgoland abzusagen, sind wir erfreulicher Weise in der Lage, heute einen neuen Ort der Mitgliederversammlung am

 

03.10.2020 um 13:00 Uhr

 

mitzuteilen. Die Mitgliederversammlung wird stattfinden im

 

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt

Apostelstraße 84

47119 Duisburg

 

Wir sind dem Leiter der Regionalgruppe NRW, Herrn Roland Hopp, sehr dankbar, dass er seine ausgezeichneten Kontakte zur Museumsleitung fruchtbar gemacht hat um diesen Termin zu ermöglichen.

 

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung ist als Anhang beigefügt. Die Anmeldung zur Jahreshauptversammlung und etwaige Kurzfristige Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte bis zum 18.09.2020 an den Geschäftsführer, Herrn Gero Hesse geschaeftsfuehrer -at- schiffahrtsgeschichte.de übermitteln.

 

Für Getränke und einen kleinen Imbiss wird gesorgt sein.

 

 

 

Tagesordnung der DGSM-Mitgliederversammlung am 03.10.2020 in Duisburg

 

Beginn: 13:00 Uhr

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden

 

  1. Totenehrung

 

  1. Bericht des Vorsitzenden, des Vizevorsitzenden und des Geschäftsführers

Anschließend Aussprache

 

  1. Bericht des Schatzmeisters

Anschließend Aussprache

 

  1. Bericht der Kassenprüfer

 

  1. Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2019

 

  1. Wahlen zum Vorstand (Vorsitzender, Vizevorsitzender, Geschäftsführer, Schatzmeister, Schriftführer/Archivar, Beisitzer (Abo) und Beisitzer (Website)

 

  1. Verschiedenes

 

Neuer Jahreskalender für 2021 vom Marinemaler Olaf Rahardt

Neues DGSM-Flaggschiff sticht in See

Mit großen Schritten steuert die Dt. Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V. (DGSM) auf ihr 50-jähriges Bestehen im Jahr 2021 zu. Was liegt daher näher, als sich mit dem neuen Flaggschiff „Schiff & Zeit – Panorama maritim“ den MitgliederInnen und Marineinteressierten auf informative und unterhaltsame Weise noch näher zu bringen. „Schiff & Zeit“ – maritime Geschichte(n) zum Anfassen, fundiert und kurzweilig.   
Troisdorf, den 13. Juli 2020. Für die einen ist es das Salz auf der Haut, für die anderen sind es die unzähligen Geschichten auf den sieben Weltmeeren. Marine und Schifffahrt haben in Deutschland eine lange Tradition. Was kaum jemand ahnt: Obgleich es seit Jahrhunderten Schiffe bei uns gibt, wurde die erste Marine unseres Landes vor nicht ganz 200 Jahren „erfunden“. Prinz Adalbart von Preußen ist dabei nicht nur ein Vordenker der modernen Seefahrt, sondern auch der Held der Titelgeschichte der Erstausgabe von „Schiff & Zeit – Panorama maritim“.
Wie facettenreich Marinegeschichte ist, erleben die LeserInnen auf insgesamt 48 farbig bebilderten Seiten. So blickt die DGSM beispielsweise auf die Zeit des maritimen Barocks zurück und hat mit Maike Priesterjahn, einer Historikerin des Deutschen Technikmuseums Berlin, ein echtes Schwergewicht der Marinegeschichte ins Boot geholt. Priesterjahn kuratierte u. a. die dortige Ausstellung „Architectura Navalis – Schwimmender Barock“, einen wahren Höhepunkt des vergangenen Jahres.
Doch neben der Geschichte bekommen auch immer wieder die Geschichten der Seeleute ihren Raum. Ob Familiengeschichte, wie die Kaperfahrt des Luftschiffes L23 in der Nordsee, oder Erlebnisberichte von Bord eines kleinen Raketenschiffes im Kalten Krieg sowie Erinnerungen an das „Khaki-Hemd“ – „Schiff & Zeit“ schafft Nähe und lässt LeserInnen tief in die Marinegeschichte(n) eintauchen.
Schließlich können am Ende dieser Erstausgabe alle „Landratten“ auch noch aus erster Hand erfahren, was Marine eigentlich ausmacht, welche tragende und prägende Rolle die Gemeinschaft auf See spielt. Flottillenadmiral a.D. Viktor Toyka ist ganz sicher jemand, der das leserfreundlich und anschaulich aus eigener Erfahrung beschreibt.
„Mit der Unterstützung unserer kritischen LeserInnen und AutorInnen wird die Geschichte der Publikationen der DGSM nun auch weit über das im Jahr 2021 zu feiernde Jubiläum hinaus fortgeschrieben werden“, fasst Lutz Adam, Vorsitzender der DGSM, seine Hoffnungen für den Stapellauf des neuen DGSM-Flaggschiffes „Schiff & Zeit – Panorama maritim“ zusammen.

 
Abbildung (Cover)

2566 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Abdruck unter Angabe der Quelle honorarfrei. Belegexemplar an untenstehenden Kontakt wird erbeten.
 
Pressekontakt
Dr. rer. nat. Marcus Mau Telefon: 0162/8804873 E-Mail: pressesprecher@schiffahrtsgeschichte.de  
 
Anschrift der Gesellschaft        Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
Geschäftsführer: Gero Hesse      Brucknerstraße 29     53844 Troisdorf

Anmeldung und Informationen zur JHV Helgoland

Ab sofort ist die verbindliche Anmeldung zur oben genannten Reise beim Geschäftsführer, Gero Hesse, in schriftlicher Form (Email, Fax oder Brief) möglich. Die Anmeldefrist endet am 31.03.2020, später eingehende Anmeldungen können möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Der Leistungsumfang ist der beigefügten Reisebeschreibung zu entnehmen. Der Vorstand behält sich Änderungen vor.

Nach der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 125,00 € pro teilnehmender Person bis zum 30.04.2020 an den Schatzmeister, Ulf Adam, auf das Konto der DGSM DE37 3601 0043 0108 3334 35 bei der Postbank Essen zu entrichten. Der Restbetrag ist bis zum 31.08.2020 zur Zahlung fällig.

Es besteht die Möglichkeit einen Kostenzuschuss für diese Veranstaltung zu bekommen, dazu ist bitte der Schatzmeister anzusprechen.

Der Vorstand freut sich mit Ihnen darauf diese außergewöhnliche Reise zu genießen!

Tagesablauf und Informationen zur JHV Helgoland 2020
Stand: 22.2.2020
DGSM Helgoland 2020.pdf
PDF-Dokument [2.8 MB]

Die DGSM auf der größten Wassersportmesse der Welt Erfolgreicher Auftritt der Regionalgruppe NRW auf der Messe "boot 2020"

Blick über den DGSM Stand bei der Messe "boot 2020" in Düsseldorf. Foto: Ronald Hopp

Auch im Jahr 2020 nahm die Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte (DGSM) wieder als Aussteller an der Messe "boot" in Düsseldorf teil. Die DGSM war als einzige schifffahrtshistorische Gesellschaft von der Messeleitung zur Teilnahme eingeladen worden und belegte vom 18. bis 26. Januar einen über 60 qm großen Stand in Halle 14.

Mit mehr als 1.900 Ausstellern aus 71 Ländern, die insgesamt 17 Messehallen mit einer Grundfläche von über 230.000 qm belegten, war die Messe wieder die größte ihrer Art. Mehr als 250.000 Messebesucher reisten aus 106 Ländern nach Düsseldorf, um sich über das umfassende Angebot zu informieren. Mehr als 1.000 fanden an den neun Messetagen den Weg auf den DGSM Stand und ließen sich über den Geist, die Ziele und die Veranstaltungen unserer Gesellschaft informieren.

Das in diesem Jahr aus insgesamt 18 Mitgliedern bestehende Organisationsteam der Regionalgruppe NRW konnte bei Vorbereitung und Durchführung des Messeauftritts auf die Erfahrungen aus den Vorjahren zurückgreifen. Die meisten Exponate des DGSM Standes wurden wieder vom Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) aus Duisburg zur Verfügung gestellt.

Modell des Fischereischutzschiffs ELBE der Reichsmarine der Weimarer Republik. Foto: Ronald Hopp

Das Team der Regionalgruppe NRW war an jedem der neun Messetage mit mindestens sechs Mitglieder auf dem DGSM Stand vertreten, um Gäste zu informieren und Mitglieder zu betreuen. Der attraktive DGSM Stand war darüber hinaus Treffpunkt für den Vorstand und den Wissenschaftlichen Beirat unserer Gesellschaft. Als besondere Attraktionen erwiesen sich dabei, neben den wertvollen Modellen des Binnenschifffahrtsmuseums, der große von Christoph Kehrig betreute Büchertisch, die Vitrinen mit Papiermodellen im Maßstab 1 : 1.250 unseres Mitglieds Rudolf Damm und der DGSM Image Film der Regionalgruppe Hamburg. Mehrere Werke des Marinemalers und DGSM Regionalleiters Thüringen, Olaf Rahardt,  verschönerten den Stand. Es wurden auch zwei historische Großmodell des Sammlers Bernd Jungehülsing aus Düsseldorf gezeigt. Die seltenen Modelle des Großlinienschiffs "SMS Großer Kurfürst" der Kaiserlichen Marine und des Fischereischutzschiffes "Elbe" der Reichsmarine boten Gelegenheit mit vielen Interessenten ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen Attraktionen führten dazu, dass der DGSM Stand besonders an den Wochenende sehr gut besucht war. Die Messebesucher wurden mit Flyern der DGSM und des MDB ausgestattet und es konnten mehr als 200 antiquarische Bücher gegen eine kleine Spende an Interessenten abgegeben werden.

DGSM Standbesatzung vom 25. Januar v.l. Peter Stahnke (MDB), Heinz Bach, Bernd Grübel, Robert Wolf, Christoph Kehrig, und Rudolf van Hüllen (alle DGSM). Foto: DGSM NRW

Daneben hielten die DGSM Mitglieder Ulrich Hahn, Olaf Rahardt, Prof. Dr. Christoph Schäfer, Dr. Heinrich Walle und Dipl.-Ing. Robert Wolf im sogenannten "Classic Forum" schifffahrtshistorische, kunsthistorische und technikgeschichtliche Vorträge. Damit warben sie ebenfalls für die DGSM.

Der repräsentative DGSM Stand war der schifffahrtshistorische Treffpunkt der Messe. Dies zeigte sich auch an den fachkundigen Besuchern mit denen sich das Messeteam zu unterschiedlichsten schifffahrtshistorischen Themen austauschen konnte. Zu den angereisten Persönlichkeiten gehörten der Leiter des Museums "Hafen Hamburg", Mitarbeiter der "Gallipoli Historical Site" aus der Türkei und Nachfahren Admiral von Reuters und des Grafen Zeppelin.

Als Erfolg der intensiven Arbeit des NRW Messeteams konnte die DGSM 18 neue Mitglieder begrüßen.

 

Ronald Hopp

Regionalleiter NRW

Bericht zur Jahrestagung 2019 der DGSM in Koblenz vom 11. bis 13.10.2019

Nach der Auftaktveranstaltung im Mutter-Beethoven-Haus am 11.10.2019, bei der die Mitglieder einen interessanten Einblick in das Leben der bürgerlichen Gesellschaft des ausgehenden 18. Jahrhunderts erhielten, bot der weitere Verlauf des ersten Abends der Jahrestagung Gelegenheit zu ersten Vertiefungen schifffahrtsgeschichtlicher und anderer Themen in ungezwungener Runde bei kultivierten Getränken im Tagungshotel.

Prof. Dr. Schäfer bei seinem Beitrag "Öl für Germanien". Foto: Hans-Stefan Hudak

Der Vormittag des 12.10.2019 war den Vorträgen von Herrn Prof. Dr. Schäfer von der Universität Trier („Öl für Germanien“), Herrn Dr. Walle, Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der DGSM („Bissula – der Nachbau eines römischen Handelsschiffs entsteht“) Frau Dr. Fimpeler vom Schifffahrtsmuseum im Schloßturm, Düsseldorf, („Hering, Wein und Kaffee – das große Geschäft auf dem Rhein“), Herrn Dr. Sieg vom Haus der Geschichte, Bonn, („Rheinschifffahrt im 20. Jahrhundert“) und Herrn Mauermann von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Mainz, („Die Pflege und Erhaltung des Rheins als moderne Wasserstraße“) gewidmet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Tagungshotel oberhalb der Koblenzer Marina am Rhein mit einem phantastischen Blick auf Koblenz und das Deutsche Eck, schloß sich am Nachmittag die Jahreshauptversammlung der DGSM an. Nach einer ungewöhnlich umfangreichen Totenehrung, bei der die Verstorbenen des vergangenen Jahres der seemännischen Tradition entsprechend ausgeglast wurden und damit als von ihren irdischen Wachepflichten abgelöst galten, folgten die Berichte des Vorstandes und des Schatzmeisters zum vergangenen Jahr bzw. dem Kassenjahr 2018.

"Hering, Wein und Kaffee - das große Geschäft auf dem Rhein", vorgetragen von Dr. Fimpeler. Foto: Hans-Stefan Hudak

Der Bericht des Vorstandes wurde in der inzwischen üblichen Form als gemeinsamer Vortrag von Vorstandsvorsitzendem, stellvertretendem Vorsitzenden und Geschäftsführer abgestattet. Die Ereignisse des vergangenen Jahres fanden zudem als Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam mit Herrn Dr. Sieg Eingang in das Jahrbuch 2018, das allen anwesenden Mitgliedern bereits vorlag. Wesentlicher Gegenstand der vertiefenden Darstellung waren insbesondere die erfolgreichen Aktivitäten zur Konsolidierung der Mitgliederverwaltung. An den Bericht des Schatzmeisters, der die Zahlen zum Wirtschaftsjahr 2018 vorstellte und erläuterte, schloß sich der Bericht der beiden Kassenprüfer der DGSM an, die ein positives Bild der Kassenführung zeichneten, die Ordnungs- und Satzungsgemäßheit des Umgangs mit dem Vereinsvermögen und der Buchführung attestierten und der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters empfahlen. Auf Antrag von Herrn Dr. von Mittelstaedt erteilte die Mitgliederversammlung dem Vorstand und dem Schatzmeister einstimmig Entlastung.

"Bissula - der Nachbau einnes römischen Handelsschiffs entsteht" vorgetragen von Dr. Walle. Foto: Hans-Stefan Hudak

Auf Initiative des Vorstandes und nach kurzer aber intensiver Diskussion im Plenum beschloß die Mitgliederversammlung einstimmig, den Mitgliedsbeitrag ab dem Jahr 2020 auf Euro 70 pro Jahr zu erhöhen. Paare zahlen ab 2020 Euro 85 pro Jahr. Mitglieder der DGSM, die eine Einzugsermächtigung erteilen und damit den Sachbearbeitern im Vorstand ihre Arbeit erheblich erleichtern, erhalten eine Ermäßigung von Euro 10 pro Jahr.

 

Mit besonderem Interesse hörten die Mitglieder dann die Berichte der Leiter der Regionalgruppen der DGSM, die ein bisweilen recht buntes Bild der Aktivitäten der DGSM „in der Fläche“ zu zeichnen wußten.

Herr Adam ernennt Herrn Detlef Moll zum Ehrenmitglied der DGSM. Foto: Hans-Stefan Hudak

Abschließender Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Ernennung von Herrn Detlef Moll zum Ehrenmitglied der DGSM, die der Vorstand auf seiner Sitzung am 11.10.2019 beschlossen hatte. Herr Moll unterstützt die DGSM und ihre Mitglieder seit Jahren bei vielfältigen logistischen Aufgaben, die mit der Präsenz der DGSM auf den Messen verbunden sind.

Am Sontag besuchten die Teilnehmer der Jahrestagung 2019 das Rhein Museum, das als kulturhistorisches Museum das Leben am Rhein unter verschiedenen Aspekten zeigt. Hier fanden nahezu alle in der DGSM vertretenen Interessen einen archäologischen Gegenstand oder einen Schiffsantrieb, mit dem man sich gern beschäftigte.

 

Autoren: Stefan Hudak, Hendrik Born, Lutz Adam

Tagebuch der schifffahrtshistorischen DGSM Exkursion ins Baltikum vom 07. bis 16. Juni 2019

Das Tagebuch zur Baltikum fahrt der DGSM finden sie zum Download unten.

Tagebuch der Baltikum Reise 2019
Tagebuch der Baltikum Reise 2019.pdf
PDF-Dokument [9.5 MB]

Leinen Los! Zusammenarbeit zwischen der DGSM und dem DMB

Liebe Mitglieder,

 

in den nächsten Tagen erhalten Sie per Post „Leinen los!“, die Mitgliederzeitschrift des Deutschen Marinebundes - DMB, unabhängig davon, ob Sie Mitglied des DMB sind oder nicht. 

 

Das beruht nicht auf einer Werbeaktion oder einer Datenpanne, sondern ist Ausdruck der in den letzten Monaten verstärkten Zusammenarbeit der DGSM mit dem DMB.

 

Beide Vereinigungen prüfen zur Zeit, ob diese Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der gemeinsamen Veröffentlichungen, vertieft werden kann.

 

Sie haben nun Gelegenheit, einen Eindruck von der Zeitschrift zu gewinnen, die möglicherweise künftig auch und vermehrt Beiträge aus dem Bereich der DGSM enthalten kann.

 

Nehmen Sie „Leinen los!“ also mit in den Urlaub, würzen Sie die Beiträge mit einer Prise Ostsee- oder Nordseesand und haben Sie reichlich Sonne im Herzen bei der Lektüre und der Urlaubserholung.

 

Bevor die Planungen zur Verstärkung der publizistischen Zusammenarbeit der DGSM mit dem DMB auf der Basis von „Leinen los!“ in ein Stadium kommen, das konkrete Umsetzungen ermöglicht, werden wir bei Ihnen Nachfrage halten, ob Sie eine solche Zusammenarbeit für eine gute Idee halten.

 

Herzliche Grüße

 

Lutz Adam

Informationen zur JHV in Koblenz 2019

48. Jahreshauptversammlung der DGSM

Der Rhein, zentrale Wasserstraße Europas seit der Antike.
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte 2019 im Diehls Hotel zu Koblenz, Rheinsteigufer 1 vom 11. bis 13. Oktober 2019
 
Freitag, 11.10.2019
Anreise und Anmeldung im Hotel
14:00 erweiterte Vorstandssitzung
18:30 Führung durch das Mutter Beethoven Haus (2 Gruppen), Wambachstraße 204 in 56077 Koblenz
21:00 Spaziergang zum Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in 56077 Koblenz  
 
Samstag, 12.10.2019
Ab 06:30 Frühstück im Hotel
09:00 1. Vortrag im Tagungsraum E-Stein 1, Hotel Diehls
Professor Dr. Christoph Schäfer, Universität Trier  / Dr. Heinrich Walle, Sprecher Wissenschaftlicher Beirat DGSM:
Öl für Germanien. Der Export von Olivenöl aus Spanien zu den Römischen Legionslagern Mainz, Bonn und Xanten währen der Kaiserzeit
09:45 2. Vortrag im Tagungsraum E-Stein 1, Hotel Diehls
Dr. Annette Fimpeler, Leiterin des Schifffahrt-Museum im Schlossturm zu Düsseldorf:
Hering, Wein und Kaffee – das große Geschäft auf dem Rhein
10:30 Kaffeepause
11:00 3. Vortrag im Tagungsraum E-Stein 1, Hotel Diehls
Dr. Dirk Sieg, wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Rheinschifffahrt im 20. Jahrhundert
11:45 kleine Pause
12:00 4. Vortrag im Tagungsraum E-Stein 1, Hotel Diehls
N.N.:
Die Pflege und Erhaltung des Rheins als moderne Wasserstraße
12:45 kleine Pause
13:00 Mittagspause im Hotel
14:00 Mitgliederversammlung Tagungsraum E-Stein 1, Hotel Diehls
15:45  Kaffeepause
18:00 Abendessen Buffet im Hotel, Abend zur freien Verfügung
 
Sonntag, 13.10.2019
Ab 06:30 Frühstück im Hotel
09:00 Spaziergang zum Rhein-Museum, Charlottenstraße 53a in 56077 Koblenz
11:00 N.N.:
Führung durch das Rhein-Museum
13:00 Mittagessen nach freier Restaurantwahl und Abreise der Teilnehmer
 
Das Hotelzimmer bezahlt jeder Teilnehmer selbst vor Ort, die Mittag- (incl. 1 Soft- und 1 Heißgetränk) und Abendessen am Samstag sind in der Tagungspauschale enthalten. Weitere Getränke und Speisen zahlt jeder Teilnehmer selbst.
Die Tagungsgebühr beträgt 129,00 € und beinhaltet die Verpflegung mit Kaffee, Mittagessen und Abendbuffet am 12.10.2019

Standorte für die nächsten Jahreshauptversammlungen

11.-13. Oktober 2019

Koblenz

01. - 04. Oktober 2020

Helgoland

September 2021

Düsseldorf (Jubiläum 50 Jahre DGSM)

September 2022

Trier

 
Sollten Sie Vorschläge haben für zukünftige Standorte für Jahreshauptversammlungen, so melden Sie sich bitte beim Geschäftsführer unter geschaeftsfuehrer -at- schiffahrtsgeschichte.de

3. Preisverleihung der „Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte“

Smalltalk vor Beginn der Veranstaltung

Am 03.November 2018 lud die „Stiftung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte“ zur, nunmehr, dritten Preisverleihung ihres Preises zur Förderung zur Förderung der Schiffahrts- und Marinegeschichte in die Vertretung des Landes Bremen in Berlin ein. Geladen waren Vertreter des Deutschen Marinebundes e.V., der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V., der Deutschen Marine, des Landes Bremen und der Universität Trier.

Trio -Die Klangstifter-

Mit einem Grußwort eröffnete der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung Lutz Adam den Festakt. Den musikalischen Teil bestritt das Trio „Die Klangstifter“ mit älterer und neuerer klassischer Musik. Das Grußwort sprach, als Vertreter der Deutschen Marine, Flotillenadmiral Dr. Apel. Nach einer weiteren musikalischen Darbietung durch das Trio „Die Klangstifter“ fesselte Dr. Pascal Warnking (Uni Trier) mit einem äußerst interessanten Vortrag über die römische Handelsschiffahrt.

Lutz Adam spricht die Eröffnungsworte

Er erläuterte, wie anhand antiker Überlieferungen, modernen Computerprogrammen und diverser Wrackfunde antike Handelsrouten und Schiffe rekonstruiert werden konnten und sich damit vieles, was man vorher als Legende oder „künstlerische Freiheit“ bezeichnete, als real herausstellte.

Dr. Apel spricht als Vertreter der Marine

Besonders erstaunlich war, daß antike Schiffe doch eine beachtliche Ladekapazität hatten, denn ca. 10.000 Amphoren erforderten doch schon eine gewisse Schiffsgröße. Diese wurde auch durch Wrackfunde bestätigt.

Prof. Dr. Schäfer würdigt den Preisträger

Die anschließende Laudatio auf den Preisträger KKpt. d.R. Dr. König hielt Prof. Dr. Christoph Schäfer von der Universität Trier. Er schilderte den Werdegang von Dr. König in der Marine und der Forschung. Dabei vergaß er nicht, daß, um eine solche Arbeit zu bewältigen, auch die Unterstützung der Familie unerläßlich ist.

Dr. König bedankt sich

Sichtlich bewegt nahm Dr. König die Ehrenurkunde aus den Händen des Vorsitzenden der Stiftung Vizeadmiral a.D. Hendrik Born und der Stiftungsgründerin Fr. Ute Redell entgegen. In der folgenden Rede bedankte sich Dr. König bei allen Unterstützern, die zum Gelingen dieses sehr umfangreichen Projektes beigetragen haben. Besonders seiner, ebenfalls anwesenden, Ehefrau dankte er, da sie, neben den Belastungen des Familienalltages und der Kindererziehung, ihm immer „den Rücken frei“ gehalten habe. Beim anschließenden Empfang in der Lobby der Landesvertretung gab es, neben einem reichhaltigen Buffet, noch reichlich Zeit zu einem ausgiebigen Smalltalk.

 

Fotos und Bericht von Hans-Stefan Hudak

JHV 2018 in Wilhelmshaven

Vorstandsitzung in der Offiziersmesse der Mölders. Foto von Olaf Rahardt.

Glanz und Gloria schwimmender Exponate, Jahrestagung der DGSM
Schiffe, die sich nicht mehr in Fahrt befinden, sondern ihren Liegeplatz als „schwimmende Exponate“ in Museen eingenommen haben, waren Thema der Jahrestagung, welche die DGSM vom 14. Bis 16. September 2018 in Wilhelmshaven durchführte. Den Vortragszyklus eröffnete der Vorsitzende des „Vereins Freunde der Viermastbark PEKING“ Mathias Kahl, der anschaulich über Erwerb, Rückführung aus New York nach Hamburg und nunmehr umfassende Restaurierung der Viermastbark PEKING berichtete. Der 1911 bei Blohm + Voss in Hamburg für die Reederei Laeisz erbaute Großsegler gehörte zu den berühmten „Flying-P-Linern“. Die Reederei verkaufte das Schiff 1932, nach England, wo es als stationäres Schulschiff genutzt wurde und 1974 als Museumsschiff nach New York kam. 2012, nach Beschädigungen durch einen Hurrikan entschloss man sich das Schiff zu veräußern. Nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 2015 Gelder für die Neugründung des Hamburger Hafenmuseums bewilligt hatte, konnte 2016 die Stiftung Hamburg Maritim mit der Rückholung und fachgerechten Restaurierung des Schiffes als „Leitexponat“ für dieses neue Museum beauftragt werden. Das geschieht seit 2017 auf der Peters Werft in Wewelsfleth bei Hamburg. Wie Herr Kahl sehr anschaulich darzustellen vermochte, ist das Schiff trotz seines Alters und vieler Schäden dennoch in einem erstaunlich guten Erhaltungszustand, so dass hier die Restaurierung eines wertvollen Denkmals der maritimen Technikgeschichte gerechtfertigt ist.

 

Ronald Hopp bei seinem Regionalbericht. Foto von Olaf Rahardt.

Den nachfolgenden Film „Around Cape Horn“ hatte Irving Johnson von seiner Reise mit der PEKING von Hamburg nach Talcahuano in Chile aufgenommen. Dieser amerikanische Seemann, der später als Kapitän gefahren ist, hatte sich 1929 als Gast auf diesem letzten Flying P-Liner eingeschifft und dabei Aufsehenerregende Filmaufnahmen von der Kap-Horn -Umrundung der Viermastbark und Führung von Kapitän Jürgen Jürs drehen können. Als eines der wenigen Filmdokumente zeigen Johnsons Aufnahmen, wie ein Großsegler die gewaltigen Wettererscheinungen von See und Stürmen in dieser Region nur mit Hilfe der Muskelkraft seiner Männer bewältigen konnte.

Kommandobrücke der Mölders. Foto von Hans-Stefan Hudak.

Dr. Stephan Huck, Museumsleiter des Deutschen Marinemuseums zu Wilhelmshaven, berichtete unter dem Thema „Wohl und Wehe einer Museums Flotte“ über die schwimmenden Exponate seines Hauses. Haupt Anziehungspunkt ist unbestreitbar der Lenkwaffenzerstörer „MÖLDERS“, den Dr. Huck sozusagen als seine „Mona Lisa“, d.h. als Hauptattraktion des Museums bewertet. Das Schiff stand von 1969 an 34 Jahre im Dienst der Marine, wurde 2003 außer Dienst gestellt und als Dauerleihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung seit 2005 am Liegeplatz des von einer Stiftung unterhaltenen Deutschen Marine Museums vertäut. Zu den schwimmenden Exponaten gehört auch das Minenjagdboot WEILHEIM, eine Einheit der LINDAU-Klasse, den ersten seit 1956 für die Bundesmarine gebauten Küstenmienensuchbooten, die 1995 außer Dienst gestellt, als erstes Boot in das Museum überführt wurde. Neuestes Schiff dieser „Museums Flotte“ ist das 1982 in Dienst gestellte und 2016 auch als Dauerleihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung zur Verfügung gestellte Flugkörper Schnellboot „GEPARD“. Dr. Huck berichtete, dass das Museum versucht, als Einstieg über diese vom Publikum sehr angenommenen schwimmenden Exponate Informationen zur Entwicklung der maritimen Sicherheitspolitik zu vermitteln. Das Museum, das von einer privaten Stiftung unterhalten wird, muss den größten Teil seiner Unterhaltungskosten durch die Eintrittsgelder und Spenden erwirtschaften, so dass die laufende Unterhaltung und Pflege der durchaus aufwendigen Museumsschiffe vor allem durch ehrenamtliche Maßnahmen unterstützt werden muss. Das geschieht mit „PönEx-Manövern“ (Exercise Pönen = Anstreich-Übung), Treffen ehemaliger Besatzungsmitgliedern, „Ihrem“ Schiff dann einen neuen Anstrich verpassen.

 

Rettung des Verunglückten durch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Foto von Hans-Stefan Hudak.

Der Vortragszyklus wurde von Olaf Pestow mit einem Vortrag „BALCOM 10, Projekt 151, das ambitionierte Schnellboot Konzept der Nationalen Volksmarine“ fortgesetzt. Als ehemaliger Korvettenkapitän der Volksmarine stellte er dieses letzte Projekt der Konzeption eines Flugkörperschnellbootes vor, das von der DDR, Polen und der sowjetischen Marine entwickelt wurde. Olaf Pestow zeigte die  Notwendigkeit der vielen Arbeitsschritte, die von der Vorgabe bis zum fertigen Entwurf notwendig waren, um die Schiffe überhaupt bauen zu können. Von dieser Serie wurden zwei Einheiten noch fertig gestellt.

Die fertig gebauten Einheiten "Bad Düben" und "Neustrelitz ex. Ostseebad Binz" wurden umgebaut und der Bundespolizei (Küstenwache) übergeben. 2017 wurden beide Schiffe außer Dienst gestellt. Leider ist eine museale Erhaltung nicht vorgesehen, so daß vielleicht ein wichtiges Glied in der Geschichte der Volksmarine unwiderbringlich verloren ist. In Peenemünde wäre vieleicht noch Platz gewesen um eines der Schiffe einer musealen Nutzung zuzuführen.
Außerdem waren beide Schiffe "Stars" der beliebten ZdF-Serie "Die Küstenwache", womit auch die Behauptung der Verschrottung Anfang der 90er Jahre widerlegt ist.

Im Letzten Vortrag stellte Dr. Heinrich Walle den Baufortschritt des Nachbaus eines römischen Handelsschiffes „Laurons II“ an der Universität Trier vor. Außer der Technik der Nut-Federverbindung bei den Außenplanken wurden hier Methoden benutzt, die im gegenwärtigen Yachtbau noch angewandt werden. Auch dieses Vorhaben kann nur durch die Mitarbeit zahlreicher ehrenamtlicher Helfer gestemmt werden.
In der am Nachmittag stattgefundenen Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand entlastet und im Amt bestätigt. Als neuer Schatzmeister wurden Herr U. Adam und als neuer Webmaster Herr Chr. Hesse gewählt.
Am Sonntag dem 16. September konnten die Teilnehmer an einer Führung durch das Marinemuseum und an der Vorführung einer Rettungsübung durch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger teilnehmen.

 

Dr. Heinrich Walle unter Zuarbeit von Hans-Stefan Hudak

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