Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
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Aktuelles

Rückblick auf die DGSM Beteiligung an der Messe "boot 2018" in Düsseldorf

Auch im Jahr 2018 nahm die DGSM wieder als Aussteller an der größten Wassersportmesse der Welt in Düsseldorf teil. Die DGSM, war der einzige Aussteller zum Thema  Seefahrtsgeschichte und belegte einen 60 qm großen Stand in Halle 14.

Prof. Dr. Christoph Schäfer während seines Vortrags im Classic Forum.

 

 

Von den 247.000 Messebesuchern aus 94 Ländern fanden mehr als 1.000 den Weg auf den DGSM Stand und ließen sich über den Geist und die Ziele unserer Gesellschaft informieren.

Das aus insgesamt 16 Mitgliedern bestehende Organisationsteam unter Führung des Regionalleiters NRW konnte bei den Vorbereitungen des DGSM Messeauftritts auf die Erfahrungen aus den Vorjahren zurückgreifen. Verhandlungen mit der Messe Düsseldorf hatten zu einem deutlich vergrößerten Stand in attraktiver Umgebung neben dem Classic Forum mit seinen Museumsschiffen und traditionellen Schiffshandwerkern geführt.

Blick auf den rd. 60 qm großen DGSM Stand in Halle 14 der Messe Düsseldorf.

Die Planung des DGSM Standes hatte wieder die Firma "khp-marketing" unserer Mitglieder Christoph und Gaby Kehrig übernommen. Aus ihrer in Hamburg und Köln ansässigen Werbefirma, die auf Direktmarketing spezialisiert ist und für Kunden mehr als 50 Messeauftritte im Jahr organisiert, stellten sie eine Mitarbeiterin zur Planung und Betreuung des DGSM Standes ab.

Die meisten Exponate wurden wieder vom Museum der Deutschen Binnenschifffahrt aus Duisburg zur Verfügung gestellt. Insbesondere sind hier wertvolle historische Schiffsmodelle und Standmobiliar zu nennen. Die Exponate wurden von den Mitgliedern des Messeteams in einem von der Autovermietung Moll gesponserten Mercedes Sprinter im Museum abgeholt und nach Messeende wieder zurück gebracht.

Der umlagerte Büchertisch auf dem DGSM Stand bei der Messe "boot 2018"

Andrang auf dem DGSM Messestand in Halle 14

Das Engagement des Messeteams der Regionalgruppe NRW während der Messe, die vom 20. bis 28. Januar dauerte, möchte ich besonders betonen. Alle waren für die DGSM ehrenamtlich tätig, keiner erhielt eine Aufwandsentschädigung oder eine Fahrtkostenerstattung. Einige Mitglieder haben sich sogar auf eigene Kosten Zimmer in Messenähe genommen, um für unsere Gesellschaft tätig sein zu können. An jedem der neun Messetage waren mindestens drei Mitglieder auf dem DGSM Stand anwesend, um Gäste zu informieren und Mitglieder zu betreuen. Als besondere Attraktionen erwiesen sich dabei ein großer Büchertisch, die von Herrn Damm zur Verfügung gestellten Papiermodelle im Maßstab 1 : 1.250 und der DGSM Image Film der Regionalgruppe Hamburg. 

Daneben haben die DGSM Mitglieder Prof. Dr. Christoph Schäfer, Ulrich Hahn, Dr. Heinrich Walle und Olaf Rahardt im Classic Forum Vorträge gehalten und dabei auch für die DGSM Werbung gemacht.

Viele Messebesucher wurden zu den kommenden Veranstaltungen unserer Gesellschaft eingeladen. Es steht zu hoffen, dass daraus auch die eine oder andere neue Mitgliedschaft resultiert.

 

Ronald Hopp

Zusammenarbeit mit dem Internationalen Maritimen Museum in Hamburg

Herr Born, stellvertretender Vorsitzender der DGSM und Herr Dr. Schulze-Wegener, Leiter der Regionalgruppe Hamburg, hatten am 15.11.2017 ein Treffen mit den Vorständen des Internationalen Maritimen Museums Hamburg (IMMH), Herrn Peter Tamm Junior und Herrn Erntges. Auf dem Treffen wurden drei Punkte vereinbart:

1. Das IMMH und die DGSM arbeiten projektbezogen und partnerschaftlich zusammen. Für diese Zusammenarbeit ist die Regionalgruppe Hamburg unter Leitung von Herrn Dr. Schulze-Wegener verantwortlich. Der Vorstand der DGSM führt einmal im Jahr eine erweiterte Vorstandssitzung im IMMH mit einem Informationsaustausch zum Stand der Zusammenarbeit durch.

2. Das IMMH wurde institutionelles Mitglied der DGSM.

3. Mit Unterstützung von Herrn Dr. Förster, Leiter der DGSM-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern und von Herrn Lemcke, Leiter der DGSM-Regionalgruppe Rügen / Stralsund, wird der Vorstand des IMMH prüfen, ob die derzeitige Ausstellung zu den Funden aus dem Wrack einer gesunkenen Lübecker Kogge, gestaltet durch das Zentrum für Unterwasserforschung in St. Petersburg, im IMMH gezeigt werden kann.

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