Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
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Geschichte der Passagierschifffahrt

Die Queen Mary II im Trockendock von Blohm & Voss in Hamburg. - Foto: Stephan Karraß

Seit neuestem führen wir Gespräche mit den Redakteuren der online-Publikation "Schiffsjournal", in der es primär um das Thema Kreuzfahrten geht, jedoch sind auch viele interessante Interviews, Schiffs- und Menschenportraits auf dieser Seite zu finden.

Unser Link führt Sie direkt auf deren Seite.

 

 

Fünf Dinge, die es heute nicht mehr auf Kreuzfahrtschiffen gibt

 

Flaschenpost - Foto: lizenzfreie Freeware

Die Flaschenpost:  Früher warfen Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen gerne einmal eine Flaschenpost mit einer Nachricht wie „Wenn Sie diese Flaschenpost finden, dann senden Sie mir doch bitte eine Nachricht.“ Die Texte waren unterschiedlich, der Hintergrund eher ein Spiel als eine Notwendigkeit.
Aus Umweltschutzgründen ist es heute verboten Gegenstände über Bord ins Meer zu werfen.


Konfettiregen und Luftschlangen als Abschiedsparty beim Ablegen: Wer kennt sie nicht, die Bilder von buntem Konfetti- und Luftschlangenregen beim Ablegen von Kreuzfahrtschiffen aus dem Ausgangshafen. Besonders verbreitet wurde diese Feierlaune in amerikanischen Fernsehserien wie dem LOVEBOAT – ein Pendant zum deutschen Traumschiff in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Bekannt sind auch die schwarz/weiß Aufnahmen aus den 50er und 60er Jahren.
Vor allem aus Umweltschutzgründen wird dies seit vielen Jahren nicht mehr praktiziert.

 


Golfbälle ins Meer abschlagen: Vor allem in den 1990er Jahren war es modern Golfbälle auf hoher See von schön angelegten Golfanlagen an Bord von Kreuzfahrtschiffen über die Reling ins Meer abzuschlagen.
Diese Dekadenz wurde in den 1990er Jahren durch die IMO (International Maritime Organisation) aus Umweltschutzgründen abgeschafft, da es verboten ist Plastikmüll in den Ozean zu entsorgen.  Dennoch brauchen Golf Fans auch heute nicht auf ihren Sport an Bord zu verzichten. Denn viele Kreuzfahrtschiffe bieten heute Golfsimulatoren an, wo Golfspieler mit echten Golfschlägern und Bällen gegen eine Wand schlagen, auf der virtuelle Golfplätze projiziert werden. Alternativ können sie bei Landgängen auf schön angelegten Golfplätzen an Land ihrem Hobby nachgehen.
 

Raucher - Grafik Freeware von 123gif.de

Rauchen an Bord: War es früher noch (bis in die frühen 1990er Jahre erlaubt an Bord von Kreuzfahrtschiffen im Speisesaal und den Luxuskabinen zu rauchen, ist dies heutzutage vornehmlich aus Brandschutzgründen jedoch auch aus Gründen des Nichtraucherschutzes streng verboten.  Nur in gekennzeichneten Außenbereichen der Kreuzfahrtschiffe sowie auf den Kabinenbalkonen ist dies auch heute noch gestattet.

 

Abschiedsbesuche von Freunden und Familie am Auslauftag: Eine Kreuzfahrt war in der Vergangenheit ein eher teures Unterfangen, das vornehmlich den Reichen  vorbehalten war. Zum Abschied wurden diese Personen dann gerne von Freunden und Familienmitgliedern bis an Bord begleitet und verließen erst kurz vor dem Ablegen das Schiff.
Wegen steigender Sicherheitsbestimmungen wurde diese schöne Tradition bereits vor über 20 Jahren abgeschafft.
Allerdings gibt es heutzutage wieder die Möglichkeit, ein Kreuzfahrtschiff im Hafen zu besuchen – gegen Bezahlung und Voranmeldung. Auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen gibt es seit 2010 die Möglichkeit die „Bon Voyage Experience“ zu buchen. Dabei ist maximal 50 Personen möglich am Tag des Ausschiffens bis zu 4 Stunden an Bord zu  gehen und sich dort Kreuzfahrtschiffen ist dies möglich.

 

 

Satu Panzner

 

 

 

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